Unsere Tiere stellen sich vor

Schafherde der Vielfalt


Schafe sind tolle Tiere, treudoofe Herdentiere zwar, aber unglaublich nett. Wir haben zeitweise ein Dutzend "Rauhwoller" gehabt, nun haben wir eine "Herde der Vielfalt" mit verschiedenen Rassen: Rauhwollige Pommersche Landschafe, Leineschaf, Moorschnucke, Bentheimer Landschaf und Coburger Fuchsschaf.

 

Die "Rauhwoller" (Rauhwollige Pommersche Landschafe) sind eine uralte Schafrasse. Ihr Vlies ist identisch mit 3.600 Jahre alten Wollfunden. In ihrer Heimat an der Ostsseküste müssen sie auch Regen und Sturm trotzen können. Diese witterungsfeste Wolle ist jedoch nicht so fein, wie die moderner Züchtungen. Auch die Fleischmasse ist bei den Rauhwollern nicht sehr ausgeprägt, dafür überzeugt es mit seinem feinen, wildbretartigen Aroma.

Böcke können bis zu 75 kg schwer werden, die Schafe kommen auf etwa einen Zentner. Etwa 4 kg Wolle können pro Jahr "geerntet" werden. Es gibt noch um die 3.500 Herdbuchtiere, weshalb die Rauhwoller in der Kategorie III der Roten Liste als "gefährdet" stehen.




Die Esel


Es gab eine zähe und verbissene, etwa achtsekündige Diskussion im Aktivenkreis, als es um das Pro und Contra der Anschaffung von Eseln ging. Endlich haben wir einen Anreiz für die Kinder sich auf nachgerade altertümliche Art und Weise zu Fuß, ohne Mamas Auto, in unbekannte Gefilde jenseits des Bäckers zu begeben!

Dafür sind unsere  "Mülleresel" da: Eselwanderungen in die Natur.Sie tragen dann unser Picknick und den einen oder anderen Fußlahmen.

Und da sie äußerst freundlich und wohlerzogen sind, können Kinder - denen man solch verantwortungsvolles Tun zutrauen kann - auch die beiden führen.